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"Zum langen, aber nötigen Überblick..."

HIER entsteht die Seite sammelsurium "1900000-2900000" ( in Arbeit ) oder: IN EIGENER SACHE! Dazu: guck mal

->->-> Willkommen-> Das� Zeichen soll Aufmerksamkeit erwecken und Sinne -> schärfen!


( VIEL IST AUCH IM "TRANSPARENTEN"� - in den Freiflächen verborgen - UNTERSETZT ODER ZUMINDEST VERLINKT � )


Hier� e n t s t e h t� eine neue Verbund-Internetpräsenz. P. S. + OFFIZIELL:W2k / Credo


GLÜCKWUNSCH: „...bindet es sich!" - das Nach-Denken


Wenn Sie „Warum NachDenkSeiten?“ anklicken, dann werden Sie finden, dass wir es für notwendig halten, eine Gegenöffentlichkeit zum gängigen Strom der öffentlichen Meinungsmache aufzubauen. Viele unserer Leser teilen diese Ansicht. Nur wenn es gelingt, die Vorherrschaft des gängigen Denkens in Zweifel zu ziehen, haben wir überhaupt noch eine Chance, die politischen Entscheidungen zum Besseren zu wenden.
Schon die ersten zwei Wochen des Jahresanfangs zeigen wieder, wie schwierig dieser Versuch ist. Wir sind bei einem wichtigen Thema, dem Themenkomplex Demographie, Geburtenrate und Alterung geradezu überrollt worden von dramatisierenden Berichten und Sendungen. Siehe Anhang mit Hinweisen auf massive Meinungsmache auch in den öffentlich-rechtlichen Medien.
Beim Aufbau einer kritischen Gegenöffentlichkeit haben wir es mit einer typischen David-Goliath-Situation zu tun. Das meint, wir können nur Boden gewinnen, wenn wir intelligent vorgehen, intelligenter als die Macher des Hauptstroms. Was das praktisch bedeutet … Albrecht Müller.
Mehr…  Verantwortlich: Albrecht MüllerPermalink^ nach oben



... meine, an H. Köhler festgemachte GEDANKEN:xtes Willkommen - denn wer hier unterwegs ist, ist unterwegs ,


Credo , (möglichst zu qualifizieren) und» achtEURO


Die (deutschen) Behörden sind – nach wie vor – enorm verbreitet, dabei aufgebläht ... nicht weg zu denken - beziehungsweise weg zu kriegen /+1 und somitz u m i n d e s teine Form, die mit typisch deutsch /+2 umschrieben werden kann. Und weiter:

Die deutschen Behörden sind(... oder wissen sich ...) stark und sind bzw. glauben sich entsprechend anerkannt. Glückwunsch.


Aber, ob sie es wahrhaben wollen oder nicht, sie werden - bekanntlich -auch ganz anders beurteilt.

...

Zum Beispiel hält man sich vor Augen oder gar Ihnen vor: was sie, die deutsche Behörden erreichten und dabei anrichteten?


[Hält man sich – besser Ihnen -denen aus den Agenturen, Ämtern ... das „Schwarzbuch" - genauer: „Die öffentliche Verschwendung“ und somit dessen ernüchternde Inhalte vor Augen, sieht es schon ganz anders aus! Somit was den Glückwunsch anbelangt – auch!


Auch. Weil: Arbeitsgelegenheit-en:


... die (freiwillige) Selbstkontrolle der Behörden in Deutschland in einer tiefen Krise steckt. Dazu kommt das eine so genannte innere Uneinigkeit die Behörde z. B. bei AlGII / Hartz IV (nur) zum „Papiertiger“ macht und nicht nur machte! Denn, das ist bis heute so!


Ich behaupte: Autorität kann die damit verbundene Behörde nur entfalten, wenn sie die Autorität seiner Kunden auch anerkennt!


Ein-e� jede-r� Abgesandte-r� der Behörde möge bedenken, dass sie / er eigentlich für uns, die Kunden, wie wir fast zu ironisch genannt werden, dazusein hat, und hätte sich schon längst - teilweise erneut - der Selbstverpflichtung unterwerfen sollen, will er als


h u m a ngelten.


Begriffe wie Menschenliebe, Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe. sollten dann aber auch� k e i n e� Fremdworte sein.


Übrigens - der Unhumane mit seinem Argument:
Andere handeln mit Ware, aber auch mit Menschen – hält eine Wahrheit bereit. Doch es ist nur eine mutige These, somit nichts immer Greifbares – weder im Guten, wie im Schlechten – wohlgemerkt von derBehörde XYZ, die nun gar einem Wettbewerb seit Jahreswechsel unterliegt, wie� aus einem Auszug - siehe unten - und noch ausführlichen in Tageszeitung junge Welt

(jW) geschrieben steht - seit 13.01.2007

  • ��� »Per Gesetz in die Obdachlosigkeit«


    Die neuen Sanktionsmöglichkeiten gegen Erwerbslose verstoßen gegen die Menschenwürde. Ein Gespräch mit Harald Thomé.Artikellesen| Interview: Ralf Wurzbacher

  • ��� Kein Recht auf Existenzminimum


    Verschärfte Sanktionen gegen »arbeitsunwillige« ALG-II-Bezieher: neue Epoche der bundesdeutschen Sozialgeschichte
  • Artikellesen| Von Rainer Balcerowiak


(jW-Auszug:

Haben Sie Anhaltspunkte, daß sich die Praxis bei der Sanktionierung von Arbeitslosen sukzessive verschärft hat?


Aus unseren Beratungsgesprächen - siehe zuvor und unten - wird ersichtlich, daß der Druck steigt. Für dieses Jahr prognostiziere ich noch einmal eine erhebliche Verschärfung, sowohl was die Qualität als auch die Menge der Sanktionen betrifft. Hintergrund sind unter anderem sogenannte Benchmarking-Prozesse, in denen die Bundesagentur für Arbeit die Verfahrenspraktiken der einzelnen Arbeitsagenturen mit dem Ziel vergleicht, das Sanktionsregime zu vereinheitlichen und zu »optimieren«. Das ist ein perfides Instrument, Druck auf die mitunter »softeren« Einrichtungen und Fallmanager auszuüben und zu einem repressiveren Vorgehen gegenüber Leistungsempfängern zu bewegen. ), siehe auch gleiche Quelle Kurz notiert: /+6 ]

Hier streift die berühmte Pilatus-Frage:Was ist Wahrheit? (Quid est veritas)


Hinter dieser Frage scheint mir ein wesentlicher Kern der Arbeit der Behörde durchzuschimmern:

die Einsicht nämlich, dass in der Demokratie, wie wir sie haben (?) niemand die Wahrheit /+4+5 für sich gepachtet hat.


Und dass jeder für eigene Fehler im Ernstfall auch öffentlich gerade stehen muss. Und auch:

dass freiwillige Kontrolle allemal besser ist als unfreiwillige Kontrolle – etwa durch den Gesetzgeber.

(Zuvor durch Initiativen. ... Um – im schlimmsten Fall – Rechtsflucht ausgesetzt zu sein bzw. zu bleiben! Zurück zur Einhaltung von Rechtsgrundlage-n !)


Zum humaneren (angestrebten) Prinzip /+3 gehört: Behörden und „Kunden“ haben sich bestimmten Grundsätzen unterworfen.


(Allerdings  n i c h t aus freiem Willen –  s o w o h l   a l s   a u c h !)

Sie haben ein Sanktionssystem, welches nicht gemeinschaftlich vereinbart ist.

Dabei ist (k)ein unwichtigerer Kritikpunkt: ..., dass es einzelne Kunden durchaus schmerzen
kann, Einschnitte in einem sozialeren Lebensabschnitt, der trotzdem die Zugehörigkeit zur Unterschicht brachte, hinnehmen zu müssen, würde das zugleich den übergeordneten Schichten im gleichen Verhältnis auch passieren! Das sind Interessen der Gemeinschaft und für die G. nützlich.

(FRAGE: Aber wo gibt es Gemeinschaft-en.? Eine ANTWORT: in der Kirche. Eine weitere: in Verbänden ... . Also

 in Gruppierungen sowohl in der Wirtschaft als im Sozialen Bereich, die sich aber auch im Wege stehen, wie es beispielsweise die Gewerkschaft immer mehr nachgesagt bekommt. ...)


Allgemeine Informationen zu den Themen Gewerkschaft, Tarifpolitik, Mitbestimmung und Arbeitskampf )


Doch der Kunde erbringt noch einen ganz anderen Mehrwert. Er nützt eben nicht nur den Interessen der Behörde und der darin Tätigen.

Sondern:

Indem der Kunde die Fehlbarkeit der Behörde erkennt (auch eben nicht immer anerkennt! ...)und somit die Folgen zu begrenzen sucht, macht er sich nicht nur „zum Anwalt der offenen Gesellschaft“,
z. B. über

ADU

(allerhand durch uns) sondern auch derer, die zu Opfern der Behörden werden bzw. geworden sind.

Eine freie humane Arbeit und ein solcher Einsatz ohne Effekthascherei gehört zum unverzichtbaren Kern einer freiheitlichen Demokratie.


Dabei muss es eine Kultur des demokratischen Staates sein, die Freiheit der Meinung - im Allgemeinen und der Presse - im Besonderen (oder umgekehrt) zu garantieren und zu schützen. Warum?

Weil Demokratie davon lebt, dass Vielfalt herrscht, dass unterschiedliche Auffassungen miteinander ringen können; weil erst in der Auseinandersetzung mit dem anderen der demokratischeKompromiss reift. All das können wir nur da als alltägliche Selbstverständlichkeit
erfahren und lernen, wo Freiheit herrscht, wie sinngemäß
Horst Köhler als unsere Bundespräsident vor kurzem - mündlich, wie schriftlich - ausführte.

Und das heißt: (Presse-)Freiheit kann und muss auch unbequem sein. ... Das Notwendige dazu stammt von Albert Camus: „Eine freie Presse kann gut oder schlecht sein, aber eine Presse ohne Freiheit kann nur schlecht sein.“

(... vom Grundgesetz garantierte Pressefreiheit ist kein persönliches Privileg, sondern eine „dienende Freiheit“, wie Jutta Limbach /+7 gesagt hat – eine Freiheit, die sich bindet, indem sie sich selbst Grenzen setzt. Im Übrigen freue ich mich mit H. Köhler sehr, dass auch der neue Pressekodex klarmacht: nicht alles, was von Rechts wegen zulässig wäre, ist auch ethisch vertretbar.

P. S.:

Für Behörden wäre es gut, wenn sie, wie die "Multiplikatoren" V6 ihre journalistische Berufsethik kontinuierlich neu bewerten und definieren, genau das auch zu lassen und machen. Machen!

So simpel. Das hilft:

- - - bei der Presse: die Vitalität der Pressefreiheit zu erhalten.

Es werden Maßstäbe gesetzt� und auf deren Einhaltung geachtet. Bei Zuwiderhandlung wird eine Strafe verhängt, die den Betroffenen
an seiner wohl empfindlichsten Stelle berührt: der Glaubwürdigkeit.

--- bei der Behörde: Sollte es zumindest ähnlich sein!

Doch generell steht im Raume:

Unter dem wachen Auge - nicht nur der Kunden, als Teil der Bevölkerung -� ist es schwer geworden, wie Pontius Pilatus - siehe zuvor und LEGENDE - einst seine Hände in Unschuld zu waschen und Verantwortung von sich zu weisen.

Ich möchte noch persönlich bzw. direkter werden!

Henrik Ibsen wird das Wort zugeschrieben, man solle nie seine beste Hose anziehen, wenn man hingeht, um für Freiheit und Wahrheit
zu kämpfen.

Wir sollten sogar verstärkt darüber nachdenken, journalistische Grundsätze über nationale Grenzen hinweg zu erörtern, mit dem Ziel,
so etwas wie Maßstäbe für einen Welt-Journalismus zu definieren. Wir müssen uns mehr denn je der Aufgabe stellen, die Globalisierung zu gestalten. Und dass die Kulturen und Religionen der Welt einander mit mehr Respekt begegnen, dazu kann ein ethisch fundierter Journalismus viel beitragen. Die Goldene Regel der Weltreligionen zu beherzigen:

„Was Du nicht willst, das man Dir tu´, das füg´ auch keinem andern zu“, das taugt immer.

Für Behörden und auch für Journalisten kann die vorgenannte Regel Richtschnur sein über die Aktualität hinaus; ein Anlass zum
Nach-Denken und Hinterfragen der eigenen eingeschliffenen Handlungsweisen.

Deshalb bin ich auch froh darüber, wenn Journalisten hierzulande, namhafte zumal, kritisch das eigene Vorgehen beleuchten.

� ...

Unter dem Titel „Ethik im Redaktionsalltag“ zeigen erfahrene Journalisten auf, was sich auch aus Fehlern lernen lässt.


Franziska Augstein etwa berichtet von dem Bundesminister, den sie auf einer Reise begleitete, der zunehmend Vertrauen zu den Pressevertretern fasste und immer offener Positionen vertrat, die sie als empörend empfand – was sie ihm aber nicht persönlich zu erkennen gab, sondern erst durch die Veröffentlichung ihres Reiseberichts wissen ließ. Heute bilanziert sie: „So ‚natürlich’ meine Zurückhaltung mir während der Reise erschien, so leid tat sie mir hinterher.“ Udo Röbel, der damals über das Gladbecker Geiseldrama berichtete, bekennt heute:
„Es war ein Fehler, zu den Geiselnehmern in das Auto zu steigen.“ Und Heribert Prantl erzählt von einem hochbrisanten Interview mit einem Landesminister, das zwar penibel alle Regeln einhielt, die zwischen Interviewer und Befragtem gelten. Und doch: „Es hat im Frage-
Antwort-Spiel ein Satz gefehlt, zu dem keine journalistische Regel verpflichtet. Der Satz hätte gelautet: Sie reden so, dass Sie Ihre Kritiker in ihrer Kritik noch bestätigen. Sie reden sich um Kopf und Kragen.“

In diesen Beispielen geht es nicht darum, dass jemand gegen Paragrafen einer Standesordnung verstoßen hat und zu seiner Läuterung
späte Einsicht dokumentieren will. Hier regt sich – ungefragt und unverlangt – etwas viel Fundamentaleres, etwas, ohne das es aufgeklärten, dem Menschen verpflichteten Journalismus überhaupt nicht geben kann. Hier regt sich: das Gewissen.

Womit ich nochmals bei H. Köhler unt Ausführungen vor dem Presserat bin, wo es weiter hieß: Das ist der Grund, weshalb ich solche Schilderungen für vorbildlich halte: Journalistinnen und Journalisten setzen ihren guten Namen dafür ein, um Berufskollegen auf die Fallstricke des Geschäfts aufmerksam zu machen. Denn machen wir uns nichts vor: Für die Qualität der eigenen Arbeit trägt am Ende jeder Journalist selbst die Verantwortung

- jeden Tag aufs Neue, und niemand kann ihm oder ihr das tägliche

Ringen darum abnehmen. Sich nach der Decke strecken, um Qualität

zu sichern, in jeder Zeile, auch unter Zeitdruck, das lässt sich nun

einmal nicht an andere delegieren.

(BITTE LEUCHTKRAFT BEACHTEN)

Und die Behörde kann auch vieles! Aber� hier geht es auch darum, nicht einseitig,� nach einem wirksamen Mittel gegen Qualitätsverfall zu suchen und findig zu werden. Humaner!

Derzeit und zu lange macht es sich die Behörde zu leicht mit der eigenen Verantwortung.

Zu dort Tätigen - ganz konkret:

Auch ich weiß dabei sehr wohl, dass die Bedingungen, unter denen viele von Ihnen arbeiten, in den vergangenen Jahren nicht einfacher
geworden sind. Mittlerweile geht es um weit mehr als um persönliche Belastungen durch Mehr-Arbeit.

Überall ist es so:

Es geht um die Frage, infolge wirtschaftlicher Schwierigkeiten, mit Personalkürzungen, wie gehabt, zu reagieren bzw. überhaupt darum, die Bedingungen gewähren zu können, die einfach menschlicher sind!


Die immer mehr greifende Uniformität, die sich ausschließlich aus Effizienz - siehe zuvor und unten in der "LEGENDE" - speise ist mehr als ein Übel.


Sie ist Schwäche!


Von Vielfalt könne kaum noch die Rede sein. Noch schwerer wiegt die Bedrohung der Werte. Wie drängend das Problem ist, davon kann die Behörde selbst ein Lied singen. In den vergangenen beiden Jahren machte das Thema einen Schwerpunkt der Beschwerdearbeit aus:


Knapp die Hälfte der bislang in diesem Jahr erschienen Beiträge in entsprechenden Ressorts ging darauf zurück; und die Zahl der Beschwerden und spätere Klagen ist bekannter Weise sprunghaft angestiegen. Zur freiwilligen Arbeitslosenversicherung


Deshalb:


Wir brauchen eine neue Debatte!


Gesellschaft für Bürgerrechte und Menschenwürde - Auch daüber ...


Es geht nicht an, Menschen zur "Garnierung" mit der Bezeichnung Unterschicht abzustempeln oder / und� vielleicht sogar diese zur Tarnung von Egoismus der Oberschicht dient.


Wer das weiterverfolgt, verfolgt keine menschlich vertretbaren Zwecke mehr.


Eigentlich hat "er" sich sogar untergeordnet.


Ich weiß: Das Thema ist schwierig – auch, weil es das veränderte Verhältnis zwischen Kunden und "Dienstleister" berührt.��


Zu kritischen Menschen (nicht nur Journalisten) gehört nun einmal immer auch ein Quäntchen Stolz. Menschen, die ihren Stolz verlieren, auch gegenüber dem Arbeitgeber, der Behörde ... verlieren deshalb möglicherweise etwas, was essentiell ist für ihren Beruf. - Für ihr Leben!


AUFRUF AN ALLE:


Lassen Sie es bitte nicht so weit und noch weiter kommen.

(BITTE LEUCHTKRAFT BEACHTEN)

Auch� die unter Ihnen, die andere Ziele haben, sollten sich in Ihrem eigenen langfristigen Interesse klarmachen, wo die Grenze verläuft.


Schon macht sich auch außerhalb der Branche, der ich angehöre /+8, eine Ernüchterung breit, die dem Leben nicht bekommt. Da lese ich, H. Köhler, zum Beispiel:

„Medien werden von ihren Managern immer mehr als ökonomische Güter wie andere auch behandelt und vorrangig oder gar allein am Ertragsinteresse ausgerichtet.“ So hat es der Richter am Bundesverfassungsgericht, Wolfgang Hoffmann-Riem, beschrieben.

Als Journalist oder Verleger – als einer, der den Anspruch nicht aufgibt, der Wahrheit zu dienen - würde ich das als Warnsignal auffassen.

(In aller Bescheidenheit, das ist auch meine Meinung, die ich nicht grundlos gerade hier und in diesem Zusammenhang platziere!Wie:

Es kommt schon darauf an, welches Bild die Presse, die Behörde und jede Mensch von sich selbst hat, was ein Jeder daraus macht und wie es vermittelt (ist / wird).

Köhler: Nein, es ist nicht unanständig, mit Zeitungen Gewinn machen zu wollen. Und ein Verleger, dessen Produkt am Markt nicht bestehen kann, dient weder seinen Mitarbeitern noch der Pressefreiheit. Aber ist es nicht doch auch etwas ganz Besonderes, Zeitung machen zu dürfen? Ich finde, als Journalisten und Verleger sollten Sie das hüten und bewahren, was den Kern Ihrer Arbeit ausmacht und weshalb sie unter dem Schutz des Grundgesetzes steht. Ich selbst bin in dieser Frage konservativ. Deshalb neige ich zu Karl Marx. Der hat gesagt:

„Die erste Freiheit der Presse besteht darin, kein Gewerbe zu sein.“

Denken Sie bitte daran, und lassen Sie sich daran erinnern, zur Not auch von Mitarbeitern, die von ihnen abhängen. Beide, Journalisten und Verleger, sind gefordert. )

Hieraus leite ich ab - das gilt sinngemäß auch für Behörden - mehr noch sollte endlich dort gelten! Gültigkeit durch Anwendung erfahren!


Übrigens: Kommerzielle Zwänge müssen nicht zwangsläufig zu� (... x-beliebigen) Einbußen führen. Der wirtschaftliche Aufstieg der Bundesrepublik Deutschland ist auch dadurch gekennzeichnet, dass Innovation und Produktivität gerade dann zunahmen, wenn die Wettbewerbsbedingungen besonders hart waren. Und amerikanische Pressehistoriker haben herausgefunden, dass technologische Erneuerungen durchaus auch einen heilsamen wirtschaftlichen Druck auf den Journalismus - und anderen Sphären -ausgeübt haben. Denn erst als im 19. Jahrhundert neue, schnelle Druckmaschinen zur Verfügung standen und die Industrie mit Hilfe der Werbung Massengüter unter die Verbraucher bringen wollte, konnten sich die Zeitungen von den sie bis dahin prägenden parteipolitischen Bindungen lösen und lernten, Massen anzusprechen – was nur gelang, indem man eine unparteiische Sprache fand: die moderne Nachrichtensprache eben. Die technische Innovation wurde nach dieser Lesart also zu einem der Auslöser für politische Unabhängigkeit im Journalismus.

Ich gebe zu:

Diese These ist ungemütlich, weil sie so völlig ohne Romantik auskommt. Und ich weiß: Es gibt auch den Impetus der Aufklärung im Journalismus, und er ist wesentlich. Weil das so ist, sage ich: Ihr Ehrgeiz wäre nicht ausreichend, wenn Sie sich vornähmen, Qualitätseinbußen im deutschen Journalismus zu verhindern, obwohl Sie in einem immer schwierigeren Marktumfeld agieren. Nehmen Sie
sich doch bitte vor, die Qualität im deutschen Journalismus zu steigern, weil das nicht nur für Ihr Unternehmen, sondern für das Land insgesamt gut ist.


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Diese Welt will erklärt werden. Sie war noch nie so kompliziert wie heute. Aber sie hat auch noch nie so viele Möglichkeiten zum friedlichen Ausgleich, so viele Chancen der Zusammenarbeit und der Wohlstandsmehrung für alle geboten. Die zunehmende Komplexität der Zusammenhänge verlangt eine hohe Qualifikation derer, die das Erklären übernehmen. Doch sie schafft auch einen neuen Bedarf an Aufklärung, und wer diesen Beitrag leisten kann, dessen Gewicht wird steigen.

Zwischen dem Aufklärungsauftrag der Journalisten und dem Auftrag der Verleger, das gemeinsame Produkt mit Erfolg zu verkaufen, lässt sich meiner Meinung nach eine Spannung aufbauen, die einen echten Qualitätsschub bringen kann. Den brauchen wir auch, denn der Wandel, den unser Land erlebt, muss erklärt werden, damit er verstanden werden kann, und er muss verstanden werden, damit er gestaltet

werden kann. Ich wünsche mir deshalb einen Journalismus, von dem sich mehr lernen lässt über die Welt in Veränderung, an der wir
teilhaben. Ich wünsche mir, dass Veränderung nicht vornehmlich gemessen wird als Abstand vom Status Quo, sondern auch in den neuen Sichtweiten und Blickwinkeln, die Veränderung ermöglicht. Manche Lösung kann sich erst ergeben, wenn man unterwegs ist, und ein fundiertes Urteil über solche Lösungen kann nur treffen, wer sich auch auf den Weg gemacht hat.


zu sein auf die Zukunft, sich kompetent zu machen für das Neue: das sind Haltungen, die guten Journalismus schon immer ausgezeichnet Ich weiß, Sie brauchen feste Standpunkte. Aber das heißt nicht, dass Sie stehen bleiben sollen. Offen zu sein für den Wandel, neugierighaben, und sie sind heute mehr gefragt denn je.

Ohnehin hat sich der journalistische Handlungsrahmen bereits stark ausgeweitet: Journalisten, die es mit ihrem Aufklärungsauftrag ernst meinen, blicken schon heute über den Tellerrand nationaler Grenzen weit hinaus; sie erfassen die internationale Dimension der
Aufklärung. Politiker können das genauso tun, und sie tun das hoffentlich auch immer mehr. Doch sie leben auch in der Spannung, dass sich immer mehr Bereiche durch die Globalisierung entgrenzen, während politische Verantwortungs- und Handlungsmandate im Prinzip räumlich und zeitlich begrenzt bleiben.


( & ein eigenes Forum ist auch noch bereit ..., wie dies PRO UND KONTRA ... ggf. KLARTEXT... HILFE ... )

Das NEUESTE:

Der Ton macht die Bedeutung

Nicht nur die Wörter, sondern auch die Betonung bestimmen die Bedeutung eines Satzes. Wie das Gehirn diese Information verarbeitet, haben Forscher nun herausgefunden.
Mehr ...

ALS ABSCHLUSS: Blogger gegen Abmahner

Nur wenig eingeweihte Nutzer (User) des Internet oder / und Menschen mit der Meinung - ein solches sei ein "kostspieliges Hobby" bekamen nicht mit, wie es wirklich ist - das "Bloggen" und seine Folgen.

Sei, wie es sei, es ist unumstößlich - iIn den letzten Jahren ist ein ganz neues Hobby bekannt geworden und hat sich Platz und viele Menschen (User) eingenommen. Die Voraussetzungen dafür sind simpel:

Jede-r, der einen PC und Internetzugang hat, kann sofort loslegen. Dazu noch eine Stück Ideen und gute Einfälle. Schon ... .
Optional kann man auch eine Digitalkamera verwenden um die Erlebnisse reich zu bebildern. Das klingt sehr einfach und wie es so mit einfachen Sachen ist, finden diese oft und schnell Anklang. Mittlerweile findet man schon bei Google unter dem einfachen Stichwort "mein Blog" mehr als 1600000. Einträge. Das Bloggen ist also nahezu über Nacht zum Internet-Hobby geworden.

Ob es ein (un-)rühmliches Beispiel ist, die Darstellung und der Inhalt von "Die Welt ist Scheisse - Aber ohne Geruch » Blog Archiv » Blogtalk ...", mag im "Auge" des Betrachters liegen, aber ein Beispiel, was Alles möglich ist, ist es zudem!

Doch genauso schnell wie der Hype mit den Tagebuch um Tagebuch gekommen ist, sind auch findige Leute darauf gekommen, dass die Zielgruppe Blogger eine sehr lukrative und finanziell nahezu unerschöpfliche Einnahmequelle ist.
Doch auch das gibt es - neueste Meldungen aus der so genannten Abmahnpolitik /+1 bis +3 lassen ahnen: Uns wird mehr als nur über die Schulter geschaut .
/+1 Wer es noch nicht weiß, es geht dabei auch um diesen Sachverhalt, wo gemutmaßt wird, dass niemand verlangen kann, alle bisherigen Nicknamen auf diese Relevanz hin zu überprüfen, aber ... .

/+2 Im zweiten Fall, noch jüngeren bekannt gemachten Fall wird das Autoblog nach China vorgeladen. Hier geht es zum "Delikt": Klick! Hier sind nicht nur Kopfschütteln und Stauen - Randerscheinungen. Belassen wir es mit der Frage: Wer weiß mehr darüber?

/+3 Und noch was: Ein sehr schönes "Präsent" zum Neuen Jahr bekam das Saftblog. Dort wurde ein Eintrag verfasst in dem die olympischen Ringe abgebildet waren. Bemängelt wurde außerdem die Verwendung der Wörter und Wortteile "Olympiade", "olypmisch, "olymp...", diese Punkte lässt der DOSB (Deutsche Olympische Sportbund) aber mittlerweile außer Acht. Das Logo steht klar unter dem Markenschutz, was die Verwendung der oben genannten Begriffe angeht trägt das (meiner Meinung [und der vieler
Anderer auch] - etliche Male verlinkt - nach) sinnlose Olympiaschutzgesetz alleinige Schuld. Soviel zu Einschränkung der Sprache... Wehren kann man sich dagegen nur mit der Unterzeichnung der Petition gegen das "Gesetz zum Schutz des olympischen Emblems".

Und an Verbraucherzentrale mahnt Verbraucherschutzforum ab - kommt man bei diesem Thema nicht vorbei! Wo die Meinung:
"Die aus öffentlichen, also unseren Geldern finanzierten Verbraucherzentralen sind ins Leben gerufen worden, um die Verbraucher aufzuklären und genau dieses passiert, wenn die Texte der Verbraucherzentrale weiterverwendet werden." vertreten wird.
Wer mehr von diesem Niveau lesen will - hier zu fünf wichtigen Begriffen die Links: verbraucherzentrale , abmahnung , urheberrecht , forum und recht .

Apropos Recht: (KOPIE-Anfang Markenkritik aus unberufenem Mund
German American Law Journal :: US-Recht auf Deutsch - 26.09.2006


CK - Washington.   In die falschen Hände fiel der Schriftverkehr von Apple mit dem US-Markenamt. Grossschreibung und kritische Anmerkungen zu den iPod- und iPodcast-Markenanträgen lösen beim sonst gut unterrichteten ZDNet-Schreiber Russell Shaw im Bericht EXCLUSIVE: Apple Trademark Office Docs Point to REAL Reasons for Podcast Controversy nicht so sensationelle Spekulationen aus, aus denen er auf die Abmahnpolitik von Apple zum Begriff Podcast schließt.
Die zitierten Schriftsätze des Markenamts sind typisch. Grossschreibung findet sich ebenso wie ein großer Teil der angeführten Absätze als Textbausteine im Dokumentenverwaltungssystem des Markenamts und nahezu in jeder Korrespondenz mit nahezu jedem Antragsteller. Nur gut, dass Shaw am Ende offenbart, dass er kein Anwalt ist.
Dass das Markenamt auf einen Antrag mit einem Gegenvorschlag für die Waren- oder Dienstleistungsbeschreibung reagiert, ist normal und bedeutet nicht, dass der Markenbeamte Apple wie einen Schulbuben vorführen will. Dasselbe gilt für den …



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Weblogs oder sogenannte Blogs sind häufig aktualisierte Webseiten, auf denen Aktuelles aufgegriffen und zur Diskussion gestellt wird. JuraBlogs.com fasst die Meldungen deutscher juristischer Blogs (LawBlogs oder Blawgs) zusammen und bietet einen schnellen Überblick über aktuelle juristische Themen.


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Aber trotz all der (sehr) guten Taten die Blogger - z. B. unter Wikipedia für und mit Bloggern gegen die Abmahnpolitik unternehmen, es wird sich dieses "rumgeeiere noch eine Weile hinziehen", bevor es gelöst wird. Wie? Man darf gespannt sein. Was glauben die Betroffenen bzw. was nehmen sie sich solange, zumindest vereinzelt, vor:
"Was wir auf keinen Fall machen dürfen ist, die weiße Fahne zuschwenken und aufzugeben. Dafür ist es noch zu früh im Kampf der Blogger gegen Abmahner ... .

Bloß gut, dass er ein, in der Verfassung (Grundgesetz ) der Bundesrepublik Deutschland verankertes Recht auf Meinungsfreiheit gibt, den auch ich riskiere eine Abmahnung wegen (zu) freier Meinungsäußerung. Jedenfalls, kann man sich nicht mehr sicher sein... . Auf Zeit ... . Es wird Zeit, dass Blogger (... gegen Abmahner) noch mehr Thema werden. Dabei so, wie es ihnen gebührt, also weniger vorverurteilend, wie zu oberflächlich und nur einschränkend, weil mit Regulative begegnend! wega